Koordinator Fachbereich Therapie

Dirk Franke

Fachkoordinator neurologische Langzeitrehabilition
Leitende Fachkraft im Gesundheits- und Sozialwesen
Pflegeexperte für Menschen im Wachkoma und MCS

Storkower Straße 207
10369 Berlin

Fon: (030) 47 39 66 60-12
Fax: (030) 47 39 66 60-19
dirk.franke(at)zentrum-berlin.com

 

Physiotherapie

Schmidt-Wilke

Ergotherapie

Bohmann

Naturheilpraxis

Eichel

Therapie im multiprofessionellen Team

Wir beschäftigen in unserem Zentrum eigene Therapeuten der Ergotherapie, sowie eine Atem- und Körpertherapeutin. Diese festangestellten Therapeuten werden durch unsere externen Therapiepartner unterstützt. Gemeinsam bilden sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachpflege und Therapie ein multiprofessionelles Team. Jegliche individualisierten Pflege- und Therapieziele werden gemeinsam mit den Klientinnen, Klienten und Angehörigen in Fallbesprechungen formuliert und evaluiert. Wöchentliche Therapiesitzungen bilden zudem den ganzheitlichen Verlauf des Rehabilitationsprozesses ab. Die Therapieeinheiten werden ganz individuell auf die einzelne Klientin, den einzelnen Klienten zugeschnitten und geplant.

Therapien

Aromapflege

Unter Aromapflege verstehen wir den Einsatz von 100% reiner ätherischer Öle für das allgemeine körperlich-seelische Wohlbefinden.
Die Anwendung von ätherischen Ölen kann in die tägliche Pflege zeitsparend integriert werden und auch mit anderen Pflegemethoden wie z.B. Basaler Stimulation, Bobath, etc. verbunden werden. Von den ätherischen Ölen können auch Angehörige und Mitarbeiter z.B. zum Stressabbau oder zur Förderung der Kommunikation im Team profitieren.
Die Aromapflege ist immer als begleitende Maßnahme zu sehen und ersetzt keine medizinische Behandlung!

Atem-und Körpertherapie

Atemtherapie ist eine Methode, die das Atemgeschehen und die Körperempfindungen in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit stellt. Die gesamten psychischen und physischen Aktivitäten wirken sich auf die Atmung und die Körperspannung aus. Durch unterschiedlichste Erkrankungen kann der Atemrhythmus gestört werden. Angela Winau, unsere Atem- und Körpertherapeutin sagt: „Atmen ist mehr als nur Luftholen. Atem ist Bewegung, ist Lebensbewegung an sich. Atem verbindet das Bewusste und Unbewusste, das Innen und Außen, das Ich mit dem Du und Wir.“ Atemtherapie AFA ® ist eine körperorientierte, ganzheitliche Methode bei der die Atem- und Körperwahrnehmung, sowie der eigene Atemrhythmus im Vordergrund stehen. Dabei wird übungszentriert oder im direkten taktilen Kontakt mit dem Menschen gearbeitet.

Teilziele der Atemtherapie sind:

  • Vertrauen
  • Nähe
  • Geborgenheit im berührenden Kontakt erfahren
  • den Atemfluss und den eigenen Atemrhythmus fördern
  • Erfahrungen durch Dehnungen ermöglichen
  • Muskeltonus regulierende Bewegungen und Berührungen
  • Selbstakzeptanz den eigenen Körper in seiner Veränderung anzunehmen
  • Gelassenheit u.v.m.

 

Musiktherapeutische Angebote zum Klangerleben und Klangtherapie wie z. B. die Körpertambura bereichern zusätzlich die therapeutischen Möglichkeiten.

Ergotherapie

Ein Team von Ergotherapeuten betreut innerhalb des Zentrums alle Klienten mit ergotherapeutischem Behandlungsbedarf.
Dabei kommen folgende Techniken und Konzepte zur Anwendung:

  • LIN
  • Kinästhetik
  • Basale Stimulation
  • Snoezelen
  • Therapeutic Touch
  • prozessorientiertes Arbeiten nach Arnold Mindell
  • Bobath, Affolter
  • F.O.T.T.
  • Einzel- oder Gruppentherapie
  • Co-Therapie mit anderen Professionen
  • Hilfsmittelanpassung
  • u.v.m. 

Ernährungsberatung

Essen und Trinken sind nicht nur ein Grundbedürfnis zur Sicherung der Nährstoffaufnahme und Gesunderhaltung, sondern wirken sich auch in hohem Maße auf die Lebensqualität aus und leisten einen erheblichen Beitrag zur Pflege sozialer Kontakte. Um all diesen Aspekten gerecht zu werden, legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit von Pflegekräften, Hausärzten, Zahnärzten, Therapeuten und Hauswirtschaft. Wir arbeiten selbstverständlich nach dem Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ des DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege). Für jeden Klienten erfolgt bei Aufnahme, sowie alle drei Monate eine Einschätzung der Ernährungssituation, um die Risiken einer Mangelernährung zu identifizieren bzw. zu vermeiden. Dementsprechend wird ein individueller Maßnahmenplan erstellt, der neben regelmäßiger BMI-Ermittlung den Unterstützungsbedarf, sowie die Wünsche und Bedürfnisse des Klienten berücksichtigt.  Unseren Klienten wird eine geschmackvolle, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung nach den Richtlinien und Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) angeboten. Die Zubereitung der Speisen unterliegt der Lebensmittelhygieneverordnung und erfolgt in den Wohnküchen, die gern von Klienten und Angehörigen genutzt werden können. Die Hauptmahlzeit mit Wahlmöglichkeit aus 5 Speisen wird durch einen Catering Service geliefert. Angeboten werden bis zu 6 Mahlzeiten am Tag, die in Gemeinschaftsräumen oder im eigenen Appartement eingenommen werden können. Getränke, wie z.B. diverse Säfte, Mineralwasser, Tee/Kaffee stehen dem Klienten selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Logopädie

Ein Team von externen Logopäden betreut innerhalb des Zentrums alle Klienten mit logopädischem Behandlungsbedarf. Nach ärztlicher Verordnung wird untersucht, beraten, informiert und behandelt, bei Sprach- und Sprechstörungen, Schluck- und Stimmstörungen, myofunktionellen Störungen u.v.m.

info(at)meine-logopaedie.de
www.meine-logopaedie.de

Physiotherapie

Ein Team von Physiotherapeuten betreut innerhalb des Zentrums alle Klienten mit physiotherapeutischem Behandlungsbedarf.
Dabei kommen folgende Techniken und Konzepte zur Anwendung:

  •     Klassische Massage
  •     Lymphdrainage
  •     Reflexzonenmassage
  •     Triggerpunkttherapie
  •     Elektrotherapie
  •     Manualtherapie
  •     Bobath- Konzept
  •     Affolter
  •     Medizinische Trainingstherapie
  •     u.v.m.

Schmerzmanagement

Kein Mensch muss Schmerzen erleiden, besonders nicht die Menschen, die schwerwiegende Erkrankungen haben, denn Schmerzen behindern die Genesung. So unterschiedlich unsere Bewohner sind, so unterschiedlich können ihre Schmerzen und die daraus resultierenden Folgebeschwerden sein. Deshalb gilt in unserem Haus: Schmerzen werden geglaubt! Wer Schmerzen angibt, hat auch Schmerzen.
Im Zentrum für Beatmung und Intensivpflege wird bei Aufnahme von jedem Klienten ein erstes Schmerzassessment durchgeführt. Diese erste Erhebung ist für alle an der Pflege und Versorgung beteiligten Berufsgruppen wichtig, um begleitende Therapien anzupassen und individuell zu gestalten. Bei einem positiven Assessment wird sofort der behandelnde Arzt informiert und eine entsprechende Schmerztherapie, in Form von Festmedikation und Bedarfsmedikation, eingeleitet.
Neben der medikamentösen Schmerztherapie bieten wir auch die nichtmedikamentöse Schmerztherapie an. Diese umfasst unter anderem Aromapflege zur Entspannung, geführte Entspannungsübungen, schmerzentlastende Lagerungen, Wärme und Kälteanwendungen, muskel- und nervenstimulierende Elektrotherapien, Massagen und viele verschiedene mehr. Um einen Therapie- und Schmerzverlauf darzustellen, werden in unserem Haus unterschiedliche Erhebungen durchgeführt. Für unsere unterschiedlichen Klienten bieten wir die NRS/VAS-Schmerzskalen und die ECPA-Skala zur Schmerzerfassung an. Alle Mitarbeiter sind in dem Umgang mit den bestehenden Schmerzerfassungsmethoden vertraut. Neue Mitarbeiter werden im Umgang mit den Erfassungssystemen intensiv durch unseren Pflegeexperten für Schmerzmanagement geschult. Das Schmerzmanagement in unserem Haus bezieht sich nicht nur auf Schmerzerfassung und Schmerztherapie, sondern auch auf die Begleitung der Klienten und der Angehörigen durch Beratung und Information. Eine gute und konsequente Schmerztherapie setzt eine gute und konsequente Schmerzerfassung und Beratung der Klienten voraus. Dies ist nur möglich wenn unsere Mitarbeiter durch regelmäßige interne Schulungen fortgebildet werden.
Ein Pflegeexperte für Schmerzmanagement schult unsere Mitarbeiter zu den unterschiedlichen Themen in der Schmerzentstehung, Schmerzerfassung und Schmerztherapie, sowie in der Beratung von Klienten und Angehörigen. Unser gemeinsames Ziel ist es ein schmerzfreies Haus zu schaffen, nach dem Vorbild des schmerzfreien Krankenhauses.
In Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement und den behandelnden Ärzten wird an dem hausinternen Qualitätsstandard Schmerzfreiheit gearbeitet. Teile davon sind unter anderem die Inhalte der Expertenstandards Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten und chronischen Schmerzen.

Therapeutic Touch

Therapeutic Touch...

…ist eine moderne Version mehrerer uralter Heilmethoden, unter anderem des Handauflegens und wurde Anfang der 70er Jahre von Dolores Krieger (Krankenschwester und Professorin an der New Yorker Universität) und Dora Kunz (Heilerin) als sanfte Heilmethode entwickelt. Bei dieser Methode werden Blockaden im Energiefeld mit den Händen erspürt und die Energie zum Fließen angeregt.

…ist eine evidenzbasierte ganzheitlich unterstützende Behandlungsmethode, die in den Arbeitsalltag von Pflegenden und Therapeuten,  kombiniert mit anderen ärztlichen Therapien, ohne großen Mehraufwand integriert werden kann.

…ist kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und stellt keine Heilbehandlung im ärztlichen Sinne dar.

…unterstützt:
- die Aktivierung der Selbstheilungskräfte
- die Reduzierung von Stress und Anspannung
- die Stärkung des Immunsystems
- die Veränderung der Wahrnehmung von Schmerzen
- die erste Hilfe nach Unfällen und Verletzungen
- die Begleitung in der Sterbephase

Wundmanagement

„Die Zeit heilt leider nicht alle Wunden“, sagt Sebastian Kruschwitz,  Leiter des Fachbereichs Wundmanagement (Wundexperte/Pflegetherapeut Wunde ICW).

Die Lebensqualität unserer Bewohner steht im Zentrum für Beatmung und Intensivpflege (ZBI) im Mittelpunkt. Deswegen haben wir auch einen spezialisierten Fachbereich Wundmanagement eingerichtet. So können wir jeden Wundpatienten individuell und mit größter Sorgfalt beraten und behandeln. Der Fachbereich Wundmanagement arbeitet interdisziplinär mit allen an der Wundversorgung und -heilung Beteiligten zusammen. Vorrangig sind es dabei Kliniken, Ärzte und Pflegefachkräfte, die in die Wundversorgung eingebunden sind. Eine besondere Herausforderung stellt die Behandlung von chronischen Wunden dar, die durch ihre Komplexität ein in höchstem Maße koordiniertes Wundmanagement erfordern. Die Versorgung und Therapie zielt auf Klienten mit chronischen und traumatischen Wunden, wie zum Beispiel postoperative Wundheilungsstörungen, Verbrennungen, Ulcus cruris, diabetisches Fußsyndrom oder Dekubitus ab. Im ZBI erfüllt die Wundversorgung die neuesten fachlichen und wissenschaftlichen Richtlinien. Dementsprechend stellen sowohl der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege, Osnabrück 2015) als auch die S3-Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung e.V. die Grundlagen unserer Arbeit dar.

Unsere Vorteile im Überblick

  • Eigenständiger Fachbereich Wundmanagement unter qualifizierter Leitung
  • Auf jedem Wohnbereich ist ein ausgebildeter Wundexperte (ICW) Teil des Pflegeteams
  • Phasen- und Klientengerechte Wundbehandlung
  • Therapieabstimmung und enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten
  • Enge Kooperation mit anderen Fachbereichen und beteiligten Therapeuten
  • Schulung und Beratung von Klienten und deren Angehörigen durch das ausgebildete Fachpersonal
  • Regelmäßige Weiterbildung aller Mitarbeiter des ZBI
  • Herstellerunabhängige Wundbehandlung
  • Negative pressure wound therapy (NPWT) nach Einzefallentscheidung mit der zuständigen Krankenkasse

Alternative Therapien

Zum Beispiel angeboten durch die Naturheilpraxis Eichel:

Cranio Sacrale Therapie
Mit dieser sehr sanften Untersuchungs- und Behandlungsmethode ist es möglich, akute oder chronische Funktionsstörungen zu lindern. CST harmonisiert die Eigenregulationsfähigkeit des Körpers.

Das CST bezieht sich auf den Kopf (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) wo sich das Gehirn und das Rückenmark befinden. Diese Therapieform ist einerseits mechanisch, also Arbeit direkt an Knochen, Gelenken, Geweben und andererseits energetisch. Somit sind tiefes Loslassen und Auftanken von Energie möglich, sowie dadurch die Linderung von physischen und seelischen Traumata. Weiterhin sorgt die CST für:

  • Wohlbefinden während und nach der Behandlung
  • Muskuläre und nervale Entspannung und dadurch geringere Krampfbereitschaft
  • Stabilisierung des Immunsystems
  • Verbesserte körperliche Beweglichkeit
  • Schlafqualität und – tiefe können sich verbessern
  • Minderung von Angstzuständen


Fußreflexzonenmassage
Durch die Fußreflexzonentherapie wird eine verbesserte Durchblutung der Reflexzonen und des Fußes erreicht. Auf reflektorische Weise führt das zu einer Harmonisierung der Organe und ihrer Funktionen. Die Wirkung umfasst sowohl psychische als auch physische Bereiche des Organismus. Die Fußreflexzonenmassage ist geeignet, Verspannungen im Körper zu mindern und einer gestörten Durchblutung entgegenzuwirken. Eine gute Durchblutung ist für alle Organe lebenswichtig, denn das Blut ist Transportmittel für Sauerstoff, Hormone, Antikörper und Abbauprodukte.

Reiki
Energieübertragung durch Handauflegen.
Als Empfänger dürfen sie in eine tiefe heilende Entspannung hineingleiten. Reiki kommt zur Anwendung bei allen Formen von Erschöpfungszuständen, zur Behandlung von Schmerzen und zur mentalen Begleitung bei Unstimmigkeiten im seelischen Bereich.


Homöopathie
"Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" (auf lateinisch: "similia similibus curentur")
beschreibt die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie.
Das bedeutet, dass homöopathische Mittel unverdünnt genau die Beschwerden auslösen, die sie verdünnt heilen helfen. So kann zum Beispiel ein Stoff, der Hautjucken verursacht, in homöopathischer Dosis das Hautjucken heilen.